Audi-Kunden feiern Meistertitel in Europa, Frankreich und Kanada

Audi Sport customer racing zeigt sich mit seinen Privatteams in der entscheidenden Phase vieler Meisterschaften in bester Form: In Frankreich, Kanada und in der Europawertung einer Langstreckenserie sammelten drei der vier Modelle aus dem Programm von Audi Sport weitere Meisterschaftssiege.


Audi R8 LMS GT4

Erneuter Titelerfolg in Frankreich: Saintéloc Racing hat nach den Pro-Am-Meisterschaftserfolgen 2018, 2019 und 2020 die französische GT-Meisterschaft FFSA GT4 France erneut mit dem Audi R8 LMS GT4 gewonnen. Der Franzose Erwan Bastard und sein israelisch-amerikanischer Teamkollege Roee Meyuhas sicherten sich mit zwei Gesamtsiegen in Lédenon bei der fünften von sechs Veranstaltungen vorzeitig den Silver-Cup. Die Rennserie vergibt ausschließlich Klassen- und keine Gesamttitel. Auf der kurvenreichen südfranzösischen Berg-und-Tal-Bahn gewannen Bastard/Meyuhas das erste Rennen mit drei Zehntelsekunden Vorsprung vor einem Toyota, nachdem ihr führender Markenkollege Gaël Castelli von CSA Racing seinen Audi beim Fahrerwechsel mit einem Schaden im Kühlsystem an der Box abstellen musste. Im zweiten Rennen gelang den beiden Nachwuchspiloten von Saintéloc Racing von der Pole-Position bereits ihr vierter Saisonsieg. Mit vier Zehntelsekunden Vorsprung vor einem Alpine-Fahrerteam war der Rennausgang in der mit 36 Teilnehmern exzellent besetzten GT4-Rennserie erneut denkbar knapp. Nach insgesamt sieben Podiumsplätzen und zehn Top-5-Ergebnissen in zehn Rennen ist ihr Tabellenvorsprung im Silver-Cup uneinholbar. Doch nicht nur in Frankreich sind sie erfolgreich. Bastard/Meyuhas bestreiten mit Saintéloc Racing und Audi auch die GT4 European Series. Vor dem Finale Anfang Oktober liegen sie dort nach einer Aufholjagd an zweiter Tabellenposition.


Platz zwei in Großbritannien: Steller Motorsport zählte bei der sechsten Veranstaltung der British GT erneut zu den Spitzenteams in der GT4-Klass e. Richard Williams war im Audi R8 LMS GT4 von Steller Motorsport in Brands Hatch von der Pole-Position gestartet und führte das Feld an, doch zwei Safety-Car-Phasen bis zum Fahrerwechsel vernichteten seinen Vorsprung immer wieder. Ohne Erfolgsballast und durch die kürzere vorgeschriebene Minimum-Boxenstandzeit setzte sich ein Pro-Am-Fahrerteam von Aston Martin beim Fahrerwechsel an die Spitze. Steller Motorsport gab sich allerdings nicht geschlagen. Sennan Fielding, der das Auto von Williams übernommen hatte, verringerte seinen Rückstand von 20 auf gerade einmal 5,2 Sekunden im Ziel. Nach seinem zweiten Platz in Brands Hatch liegt das Audi-Privatfahrerduo vor dem Finale auch in der GT4-Fahrerwertung an zweiter Stelle.


Zum vierten Mal auf dem Podium: Thiago Vivacqua erreichte in der DTM Trophy am fünften Rennwochenende bereits sein viertes Podestergebnis in seiner Debütsaison. Der Brasilianer aus dem Team Heide-Motorsport war auf dem Kurs von Spa als Fünfter in das Samstagsrennen gestartet. In Runde fünf schnappte sich Vivacqua im Audi R8 LMS GT4 Tabellenführer Tim Heinemann im Kampf um Platz vier. In der zwölften und letzten Runde überholte der Südamerikaner den Aston Martin von Nick Hancke und sammelte 15 Punkte für Position drei. In der Meisterschaft ist Vivacqua viertbester von 20 Teilnehmern bei zwei noch ausstehenden Veranstaltungen.


Erstes Podium in Schweden: Dem Team Eken Motorsport gelang in der GT4 Scandinavia der erste Podestplatz der Saison. Nicklas Johansson/Tommy Lindroth erreichten am vierten Rennwochenende in Anderstorp im ersten Rennen Platz zwei im Audi R8 LMS GT4.


Audi R8 LMS GT3

Europa-Titel für Phoenix Racing: Das langjährigen Audi-Kundenteam Phoenix Racing hat sich die Europawertung der 24H Series mit einem Podiumsergebnis in Barcelona gesichert. Nach zwei Saisonsiegen in der ersten Jahreshälfte genügte der Mannschaft aus der Eifel Platz zwei in Spanien, um sich in der GT3-Europawertung der internationalen Langstrecken-Rennserie durchzusetzen. Audi Sport-Fahrer Pierre Kaffer und seine privaten Teamkollegen Michael Doppelmayr, Elia Erhart und Swen Herberger kamen im Audi R8 LMS nach 24 Rennstunden und 695 Runden als Zweite mit einer Runde Rückstand ins Ziel. Der Audi mit der Nummer 18 hatte mit teilweise anderen Fahrerbesetzungen im Frühjahr Gesamtsiege bei den 12-Stunden-Rennen in Spa und in Hockenheim eingefahren und damit bereits früh eine wichtige Grundlage für den Titelerfolg gelegt.


Platz zwei und drei in der Eifel: Das Scherer Sport Team Phoenix erzielte in der Nürburgring Langstrecken-Serie nach der größten Renndistanz der gesamten Saison die Plätze zwei und drei. Erstmals hatten sich die Veranstalter für ein 12-Stunden-Rennformat entschieden, verteilt auf je ein Sechs-Stunden-Rennen am Samstag und am Sonntag. Kuba Giermaziak/Kim Luis Schramm verpassten den Sieg im Audi R8 LMS des Teams von Ernst Moser nur um 15 Sekunden. Sonntags rollte Schramm nach 58 Runden mit leerem Tank in die Boxengasse und verlor weitere Zeit, bis sein Auto nach dem Volltanken wieder ansprang. Platz drei ging an das Schwesterauto von Audi Sport-Fahrer Frank Stippler und Vincent Kolb. Das Duo kam sonntags in der Summe beider Rennen 37 Sekunden hinter seinen Teamkollegen ins Ziel.


Erfolg beim Heimspiel: Der österreichische Privatfahrer Max Hofer hat in der Rennserie GT Open bei seinem Heimspiel sein bestes Saisonergebnis eingefahren. Auf dem Red Bull Ring gelang ihm zusammen mit Teamkollege Dino Steiner Gesamtrang drei im zweiten Rennen. Dies bedeutete zugleich den Pro-Am-Klassensieg in einem Feld von 23 Teilnehmern. Die beiden Piloten von Aust Motorsport hatten sich im Audi R8 LMS einen harten Kampf mit dem polnischen Audi-Privatteam Olimp Racing geliefert. Nach einer Berührung beider Rennwagen mit anschließendem Ausritt des Autos von Marcin Jedlinski endete das Duell in der 24. von 34 Runden für den Kontrahenten im Kiesbett.


Zwei Podiumsergebnisse beim Finale: Petr Kačirek gelang im Audi R8 LMS ein versöhnlicher Saisonabschluss im Eset-Cup. Der tschechische Privatfahrer verbuchte beim Finale in Brünn seine besten Ergebnisse des Jahres. Mit den Positionen zwei und drei in den beiden Sprints am sechsten Rennwochenende sicherte er sich Tabellenrang vier im Feld der zehn GT3-Teilnehmer der osteuropäischen Rennserie.


Audi RS 3 LMS (TCR)

Jerimy Daniel ist Meister in Kanada: Jerimy Daniel hat dem Audi RS 3 LMS gen II den Meisterschaftstitel in Kanada gesichert. Der Privatfahrer hat nach fünf Saisonsiegen die TCR-Wertung der Sports Car Championship Canada presented by Michelin gewonnen. Beim Finale in Mosport verschaffte er sich nach zwei souveränen Gesamtsiegen, bei denen er erstmals sogar die Konkurrenten in ihren GT4-Sportwagen hinter sich ließ, einen Tabellenvorsprung von 56 Punkten. Meisterschaftsposition zwei ging an seinen Teamkollegen Jean-François Hevey, der für TRC Motorsport ebenfalls einen Audi RS 3 LMS pilotierte und dem zwei Saisonsiege gelungen waren. Auch die nächsten drei Tabellenränge gingen an Audi-Fahrer: Ron Tomlinson beendet die Saison für TWOth Autosport an dritter Stelle. Dahinter folgten Justin di Benedetto aus dem Team Di Benedetto Racing und Richard Boake von Blanchet Motorsports, die jeweils einmal gewonnen haben. In neun von zehn Rennen setzten sich in diesem Jahr Audi-Privatiers durch, einmal gewann ein Konkurrent von Hyundai. Nach dem Titelerfolg von Travis Hill im Vorjahr ist Audi in dieser noch jungen Meisterschaft bislang ungeschlagen. Insgesamt war es bereits der dritte Titel in Folge für Audi in Kanada, denn 2020 hatte Zachary Vanier die damalige Canadian Touring Car Championship im RS 3 LMS dominiert.


Erfolgreichstes Wochenende in Schweden: Die fünfte Veranstaltung der TCR Scandinavia war die bislang erfolgreichste für die acht Audi-Pr ivatfahrer. Erstmals blieb der Audi RS 3 LMS in dieser Saison in allen drei Sprints an einem Wochenende ungeschlagen. Andreas Bäckman von Lestrup Racing gewann die ersten beiden Sprints souverän mit jeweils mehr als vier Sekunden Vorsprung, während Tobias Brink das dritte Rennen für sich entschied. Im ersten Rennen überholte Bäckman den Audi von Hugo Nerman in der dritten Runde und gewann schließlich vor Tabellenführer Robert Dahlgren im Cupra. Im zweiten Rennen gelang Bäckman von Platz eins ein Start-Ziel-Sieg vor Hugo Nerman von Brink Motorsport. Auf nasser Strecke im dritten Rennen mit umgekehrter Startaufstellung für die ersten acht Autos überholte Tobias Brink bereits in der ersten Runde seinen Vordermann Marius Solberg Hansen und sicherte Audi mit 1,4 Sekunden Vorsprung den dritten Laufsieg. Vor dem Finale Anfang Oktober liegt Andreas Bäckman als bester Audi-Fahrer 24 Punkte hinter Tabellenführer Robert Dahlgren.


Starkes Wochenende im Breitensport: Vedat Ali Dalokay war am fünften Rennwochenende der Coppa Italia Turismo bester Audi-Privatfahrer. Der türkische Pilot aus dem Team Bitci Racing erreichte in Vallelunga im ersten Sprint den dritten Platz. Den zweiten Sprint gewann Dalokay mit 9,7 Sekunden Vorsprung vor Gabriele Volpato in einem weiteren Audi sowie seinem Bitci-Racing-Teamkollegen und Landsmann Turgut Konukoglu, der ebenfalls einen RS 3 LMS steuerte.

Pokal in Spanien: Das Team AC Motorsport kehrt von den 24 Stunden Barcelona mit einer Trophäe zurück. Die belgische Mannschaft erzielte beim sechsten Lauf der 24H Series Platz drei in der TCR-Klasse. Das Cockpit des Audi RS 3 LMS teilten sich Stéphane Perrin, Mathieu Detry, Vincent Radermecker und Charles Dawson. Sie hatten ursprünglich den zweiten Platz belegt, erhielten jedoch nach Rennende eine 60-Sekunden-Strafe.

Platz zwei und drei in Brünn: Dem Team Wimmer Werk Motorsport gelangen mit dem Audi RS 3 LMS zwei Podiumsergebnisse beim Finale zum Eset Cup. Der Österreicher Peter Gross beendete den ersten Sprint auf dem Kurs von Brünn in der Tschechischen Republik als Zweiter der TCX-Klasse und erreichte Position drei im Langstreckenrennen.


Bestes Saisonergebnis in Dänemark: René Povlsen freute sich beim sechsten Lauf der TCR Denmark über sein erstes Podiumsergebnis in diesem Jahr. Der Däne, der seit dieser Saison einen Audi RS 3 LMS gen II des Teams Meteor Racing pilotiert, war im zweiten Rennen in Padborg von der Pole-Position gestartet und sah die Zielflagge nach 15 Runden als Zweiter.


In Fuji zwei Mal auf dem Podium: Masanobu Kato war erneut der beste Audi-Pilot in der TCR Japan. Der Japaner aus dem Audi Team Mars erreichte am fünften Rennwochenende in beiden Sprints am Fuße des Mount Fuji jeweils den dritten Platz im RS 3 LMS.


Termine der nächsten Woche

16.–17.09. Rudskogen (N), 6. Lauf Racing NM

15.–18.09. Vallelunga (I), 6. Lauf TCR Italy

16.–18.09. Sandown (AUS), 4. Lauf GT World Challenge Australia

16.–18.09. Sandown (AUS), 6. Lauf TCR Australia

16.–18.09. Valencia (E), 5. Lauf GT World Challenge Europe Sprint Cup

16.–18.09. Shanghai (CN), 3. Lauf TCR Asia

17.–18.09. Valencia (E), 5. Lauf GT2 European Series

17.–18.09. Jerez (E), 4. Lauf Campeonato de España Resistencia

17.–18.09. Buenos Aires (RA), 7. Lauf TCR South America

17.–18.09. Sugo (J), 6. Lauf Super GT

18.09. Nürburgring (D), 5. Lauf Belcar Endurance Championship