Comtoyou Racing gewinnt mit Audi TCR Europe

Das Privatteam Co mtoyou Racing feierte mit dem Sieg in der Gesamt-, der Team- und der Trophywertung einen Erfolg auf ganzer Linie in der TCR Europe. Zuvor hatte die Mannschaft bereits die TCR Benelux gewonnen. Weitere Titel verbuchte Audi Sport customer racing in der Rennserie GTC Race mit dem GT3-Sportwagen sowie in der Nürburgring Langstrecken-Serie mit seinen Modellen für die Klassen GT4 und TCR.


Audi RS 3 LMS (TCR)

Drei Titel in Jarama: In einer kompakten Saison von nur elf Wochen Dauer gewann Comtoyou Racing mit dem Audi RS 3 LMS in der TCR Europe alle drei Meisterschaftswertungen. Beim Finale der hochkarätigsten europäischen TCR-Tourenwagenserie in Jarama genügte Mehdi Bennani im letzten von zwölf Sprintrennen Platz zwei, um die Fahrerwertung mit 28 Punkten Vorsprung für sich zu entscheiden. Der 37 Jahre alte Marokkaner war im Lauf der Saison deutlich konstanter als seine insgesamt 33 Gegner und profitierte von seiner Qualifying-Stärke. Bennani sammelte in neun von zwölf Rennen Punkte, war zwei Mal von der Pole-Position gestartet und stand drei Mal auf dem Podium. Allein 50 seiner 285 Punkte und damit weitaus mehr als alle anderen Fahrer hat der Audi-Privatfahrer im Qualifying eingefahren. Mit 105 Punkten Vorsprung sicherte sich die Mannschaft von Jean-Michel Baert zudem die Teamwertung der Rennserie. Der Sieg in der Yokohama-Trophy, an der 13 Piloten teilnahmen, ging an seinen Sohn Nicolas Baert. Der 19 Jahre alte Belgier gewann die Klasse als bester Rookie im Audi RS 3 LMS vor seinem marokkanischen Teamkollegen Sami Taoufik. Zugleich schloss Baert seine Tourenwagen-Debütsaison in der Gesamtwertung auf dem beachtlichen dritten Platz ab. Hinzu kommen zwei Erfolge in der TCR Benelux, die sich auf Basis von vier der sechs Läufe der TCR Europe errechnen. Baert hat diese Trophäe vor Bennani und Taoufik gewonnen, während das Audi-Kundenteam Comtoyou auch dort die Teamwertung für sich entschieden hat. Damit sind in dieser Saison weltweit bereits 13 Gesamt- oder Klassentitel an Fahre r und Teams gegangen, die auf den Audi RS 3 LMS vertrauen.


Erfolg für Bonk Motorsport: Hermann Bock gewann in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) die Saisonwertung 2020 der Klasse SP3T. Nach der Absage der Finalläufe hat der Gentleman-Pilot die Wertung für Tourenwagen mit Turbomotoren bis zwei Liter Hubraum im Audi RS 3 LMS des Teams Bonk Motorsport vor 26 weiteren Teilnehmern für sich entschieden. Der Unternehmer aus Bayern startet seit Jahren national und international mit dem Tourenwagen von Audi. Er hat in diesem Jahr auf der Nordschleife mit wechselnden Mitstreitern einen Sieg sowie einen zweiten und zwei dritte Plätze in der NLS eingefahren. Hinzu kommt ein dritter Platz in der TCR-Klasse bei den 24 Stunden Nürburgring.


Tabellenführung gewahrt: Am fünften von sechs Rennwochenenden der TCR Italy behauptete Audi-Privatpilot Eric Brigliadori einen knappen Vorsprung in der Tabelle. Mit fünf Zählern Vorsprung war er nach Monza gekommen, doch nach dem ersten von zwei Sprints auf dem Hochgeschwindigkeitskurs hatte er einen Punkt Rückstand. Das zweite Rennen begann für den Nachwuchspiloten im Audi RS 3 LMS des Teams BF Motorsport auf Startplatz sieben. In der hektischen Anfangsphase mit Unfällen und einer Safety-Car-Phase wahrte er einen kühlen Kopf und verbesserte sich im Verlauf von fünf Runden bis auf die dritte Position. In der neunten Runde überholte er Salvatore Tavano, der zu diesem Zeitpunkt die Tabelle angeführt hatte, und erreichte Platz zwei im Rennen. Brigliadori verwandelte so einen Punkt Rückstand in der Tabelle in zwei Zähler Vorsprung vor Tavano. Die Meisterschaftsentscheidung fällt in zwei Wochen in Imola.


Platz zwei in Neuseeland: Bei der Einzelveranstaltung New Zealand Endurance Championship erreichte ein Privatfahrer im Audi RS 3 LMS einen Podiumsplatz. Dennis Chapman belegte auf dem Kurs von Highlands im Ein-Stunden-Rennen den zweiten Platz in seiner Klasse für das Team Track Tec Racing.


Audi R8 LMS GT3

Podestplatz beim Finale: Audi Sport-Pilot Mirko Bortolotti und sein Mitstreiter Rolf Ineichen beendeten die Saison 2020 des ADAC GT Masters mit dem zweiten Platz in Oschersleben. Beim Finale waren der Italiener und der Schweizer im Audi R8 LMS des Team WRT vom zweiten Platz gestartet. Sie beendeten das Rennen als beste von elf Audi-Fahrermannschaften ebenfalls auf dem zweiten Platz. Damit erzielten sie ihre Saisonbestleistung in dieser Rennserie. Bortolotti gelang zudem die schnellste Rennrunde in der Motorsport Arena Oschersleben. Enttäuschend verlief das Wochenende für die Vorjahresmeister Kelvin van der Linde/Patric Niederhauser von Rutronik Racing. Die Audi Sport-Piloten waren als Tabellenführer nach Oschersleben gekommen, büßten nach Rang sechs im Rennen am Samstag aber eine Position in der Tabelle ein. Ein Startunfall von Kelvin van der Linde brachte das Duo am Sonntag um alle Chancen. Als beste Audi-Fahrerpaarung beendeten sie die Meisterschaft auf Platz vier vor Audi Sport-Pilot Christopher Haase und seinem Teamkollegen Max Hofer aus dem Team Montaplast by Land-Motorsport. Bereits vorzeitig hatte sich Elia Erhart in einem weiteren Audi R8 LMS von EFP Car Collection by TECE die Trophy-Wertung vor seinen Audi-Markenkollegen Filip Salaquarda von ISR Racing sowie Rolf Ineichen gesichert. Dennis Marschall von Rutronik Racing beendete die Saison als drittbester von 19 Fahrern der Juniorwertung.


Titelerfolg und fünf Pokale an einem Wochenende: Der dritte und letzte Lauf der Rennserie GTC Race endete für die Kundenteams von Audi mit einer Serie von Erfolgen in Hockenheim. Audi Sport-Pilot Markus Winkelhock gewann im Audi R8 LMS des Teams Space Drive Racing das Goodyear-60-Langstreckenrennen. Anschließend erreichte er Platz zwei im ersten Sprint und gewann den zweiten Sprint. Nach insgesamt vier Saisonsiegen gewann der 40 Jahre alte Profi damit die Pro-Wertung der GTC Race. Es war bereits der dritte Titel für Audi in dieser Breitensport-Sprintrennserie nach 2016 und 2017. Privatfahrer Vincent Kolb, der für Phoenix Racing in einem weiteren Audi R8 LMS am Start war, komplettierte die Einzelergebnisse mit zwei dritten Plätzen in den beiden Sprints.


Platz zwei in Italien: Beim Finale zum Campionato Italiano Gran Turismo Endurance musste sich Audi Sport Italia im Titelkampf nach einer harten Strafe knapp geschlagen geben. Audi Sport-Pilot Mattia Drudi sowie Riccardo Agostini und Daniel Mancinelli teilten sich beim vierten Lauf der Rennserie in Monza das Cockpit des Audi R8 LMS. Drudi überquerte die Ziellinie als Erster vor dem Ferrari-Fahrertrio Antonio Fuoco/Alessio Rovera/Giorgio Roda, doch der Audi Sport-Pilot erhielt eine Fünf-Sekunden-Strafe für einen leichten Karosseriekontakt mit einem Konkurrenten. Mit nur 2,879 Sekunden Rückstand erreichte das Audi-Fahrertrio so den zweiten Platz im Rennen. Damit sind Agostini und Mancinelli Vizemeister. Sie hatten gemeinsam alle Läufe bestritten, während Mattia Drudi einen Lauf wegen einer Terminüberschneidung auslassen musste und Tabellenvierter wurde. Ohne die Strafe in Monza wäre der Titel an Agostini und Mancinelli gegangen. Die Sprintwertung der Rennserie führt Agostini vor dem Finale am 6. Dezember mit 25 Punkten Vorsprung an.

Zwei Trophäen beim Landesvergleich: Schon traditionell messen sich die Teilnehmer der South Island Endurance Series und der North Island Endurance Series in Neuseeland einmal pro Jahr bei einem landesinternen Vergleich, der New Zealand Endurance Championship. Auf dem Kurs von Highlands waren in diesem Jahr vier Audi R8 LMS am Start. Bei dem Drei-Stunden-Rennen erreichten Neil Foster/Jonny Reid im Audi des Teams IMS Platz zwei vor ihren drei Markenkollegen. Den dritten Rang sicherten sich Scott O’Donnell/Liam Lawson vom Team Track Tec Racing.


Doppelsieg im US-Clubsport: Zwei bewährte Audi R8 LMS ultra gaben beim sechsten Lauf der Trans Am in der Klasse XGT das Tempo an. Jason Daskalos gewann auf der Rennstrecke von Austin in Texas die GT-Klassenwertung mit einer Runde Vorsprung vor Ken Thwaits.


Vorbereitung auf 2021: In der DTM geht eine Ära zu Ende: Rennwagen wie das aktuelle Meisterauto Audi RS 5 DTM von René Rast sind im kommenden Jahr nicht mehr zugelassen. Stattdessen bestreiten in der Zukunft GT3-Sportwagen die populäre deutsche Rennserie. Als Vorgeschmack auf die Saison 2021 absolvierten verschiedene Modelle beim DTM-Finale in Hockenheim Demonstrationsrunden. Audi Sport-Pilot Markus Winkelhock vertrat im Audi R8 LMS in Green-Hell-Beklebung die Farben der Vier Ringe.


Audi R8 LMS GT4

Aufholjagd geglückt: Lucas Mauron hat die Debütsaison der DTM Trophy im Audi R8 LMS GT4 als Vize-Juniormeister abgeschlossen. Dem Schweizer mit brasilianischen Wurzeln gelang an den letzten beiden Rennwochenenden mit dem Team Hella Pagid racing one eine starke Aufholjagd. Beim Finale in Hockenheim wiederholte der 22 Jahre alte Nachwuchsfahrer, was ihm bereits drei Wochen zuvor in Zolder geglückt war: Er sicherte sich Startplatz eins für beide Rennen. Den ersten Sprint in Hockenheim gewann er mit einer halben Sekunde Vorsprung vor dem neuen Meister Tim Heinemann. Im zweiten Rennen erreichte Mauron den dritten Platz. Mit insgesamt drei Siegen und einem dritten Platz im Verlauf der letzten beiden Veranstaltungen verbesserte sich Mauron vom fünften bis auf den zweiten Platz der Juniorwertung und vom elften bis auf den fünften Gesamtrang der neuen Rennserie.


Titel auf dem Nürburgring: Nach der Absage der beiden Finalläufe der Nürburgring Langstrecken-Serie steht das Team Giti Tire Motorsport by WS Racing als Meister der Klasse SP8 fest. Der Däne Henrik Bollerslev und der Deutsche Niklas Kry gewannen die Wertung im Audi R8 LMS GT4 mit fünf Punkten Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Carrie Schreiner, die wegen einer Terminüberschneidung einen Lauf auslassen musste.


Klassenerfolg in Hockenheim: Beim Finale der Rennserie GTC Race gelang dem Team Car Collection Motorsport ein Klassensieg. Im ersten von zwei 30-minütigen Sprints setzte sich Finn Gehrsitz im Audi R8 LMS GT4 des Teams aus Walluf mit 6,9 Sekunden Vorsprung durch.


Versöhnlicher Saisonabschluss: Das Team T3-HRT-Motorsport beendete die Saison der ADAC GT4 Germany in Oschersleben mit dem dritten Podiumsergebnis des Jahres. William Tregurtha/Hugo Sasse waren im Audi R8 LMS GT4 als Neunte in das Rennen am Sonntag gestartet. Im Verlauf von 39 Rennrunden verbesserten sie sich bis auf den dritten Platz im Feld der 18 Starter.


Platz drei in Südafrika: Beim dritten Lauf der G & H Transport Extreme Supercars Series in Südafrika erreichte Marius Jackson im Audi R8 LMS GT4 ein Podiumsergebnis. Der Unternehmer aus Südafrika überquerte beim zweiten Sprint auf dem Kurs von Zwartkops die Ziellinie als Dritter der Klasse C. In der Summe der Wertungen aus beiden Sprints, die in dieser Rennserie üblich ist, war Jackson drittbester von sieben Teilnehmern seiner Klasse.


Podium in Texas: Das Team N29 Technologies LLC erzielte in der Trans Am West Coast Championship einen Podestplatz. Beim dritten Lauf der Serie in Austin im US-Bundesstaat Texas erreichte Natalie Decker im Audi R8 LMS GT4 die zweite Position in der Gruppe der Teilnehmer aus der westlichen Regionalmeisterschaft.