Audi A6 und Mercedes E-Klasse im Test

Viel Platz, viel Kraft ... viel Vergnügen?

Was gibt es Feineres als einen großen Kombi mit 300 PS starkem Sechszylinder und Automatikgetriebe? Na klar. Einen, der auch noch einen Allradantrieb an Bord hat. So wie der neue Audi A6 Avant 3.0 TFSI Quattro, der hier den Mercedes E 350 T 4-matic herausfordert.

Sie zählen zu den hochwertigsten und teuersten Kombis überhaupt, bewegen sich unauffällig, aber schnell, und treffen sich gerne mit ihresgleichen in gut gewärmten Tiefgaragen nobler Ski-Orte: edle Allradkombis mit kultiviert-kräftigen Benzinern. Seit diesem Winter gesellt sich zum bereits zwei Jahre alten Mercedes E-Klasse T-Modell der neue Audi A6 Avant hinzu, hier mit dem derzeit stärksten Benziner als 3.0 TFSI Quattro mit 300 PS am Start. Kostenpunkt: ab 53.950 Euro.

Audi hat seinen großen Kombi A6 Avant mittels Mischbauweise um bis zu 70 Kilo abgespeckt, die Karosserie optisch nachgeschärft und dem Fahrwerk die Stuckerneigung abgewöhnt. Zudem geht der 4,93 Meter lange Luxusliner nun mit reichlich Technikbonbons (LED-Scheinwerfer, MMI Navigation mit Touchpad und W-Lan, Einparkassistent) sowie überarbeiteten Motoren in die vierte Generation.

E-Klasse T-Modell bleibt Laderaum-Meister

An der inneren Größe des teureren T-Modells kommt allerdings auch der neue Audi A6 Avant nicht vorbei. Warum? Audi zieht es weiterhin vor, das Heck - ganz trendy - schräg zu stellen. Ergo bleibt das Kofferraumvolumen unverändert bei 565 Litern. Das E-Klasse T-Modell bietet trotz 31 Millimeter weniger Außenlänge stattliche 695 Liter und somit den größten Laderaum dieser Klasse. Vorbildlich: In beiden Kombis klappen die zweigeteilten Fondsitzlehnen per Fernentriegelung einfach vor und geben hochwertig ausgekleidete Stauräume frei. Ein doppelter Ladeboden, Verzurrösen und Taschenhaken sind jeweils Serie, der Audi A6 Avant verfügt zudem über ein Schienenfixiersystem.

Dennoch gebührt dem T-Modell unverändert die Lademeister-Krone. Sein steiles Heck ermöglicht eine geradezu paradiesische Fläche von maximal 1,10 mal zwei Meter oder üppige 1.950 Liter Ladevolumen (Audi A6 Avant: 1.680 Liter). Das reicht umgeklappt für zwei Personen und diverse Paar Ski plus Schlitten und Hund oder für drei weitere Fond-Mitfahrer mit etwas weniger Gepäck.

Audi A6 Avant zieht der E-Klasse davon

Auf der gemeinsamen Fahrt über die Autobahn hoch ins Skigebiet muss der 306 PS starke E 350 T 4-matic den sechs PS schwächeren Audi A6 Avant allerdings schon passieren lassen. Dank 440 Newtonmeter, die der über einen Kompressor aufgeladene 3.0 TFSI ab 2.900 Touren bereithält, zieht der 1,89 Tonnen schwere Kombi vom Start weg mit einer beeindruckenden Lässigkeit ab - und dem 14 Kilo leichteren T-Modell uneinholbar davon. Passend zu diesem dominanten Auftritt legt das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe die Zahnräder automatisch oder per Schaltpaddel völlig ruckfrei und ansatzlos ein.

Ein paar Zahlen? In nur 5,7 Sekunden erledigt der Audi A6 Avant den Spurt von null auf 100 km/h, die 180-km/h-Marke ist 11,7 Sekunden später passiert. Der Mercedes E 350 T braucht hier immerhin 4,9 Sekunden länger. Aber damit nicht genug, denn während sich der Audi-Sechszylinder akustisch immer dezent im Hintergrund hält, muss der Mercedes-V6 auch bei kleineren Steigungen allzu oft hohe Drehzahlen bemühen und ist so akustisch deutlich präsenter. Kleiner Trost: Seine Mehrarbeit lässt sich der V6 nicht mit einem erhöhten Verbrauch bezahlen. Im Testmittel genehmigte sich der E 350 sogar 0,3 Liter Super pro 100 km weniger, auf der Verbrauchsrunde waren es 0,9 Liter.

mehr dazu findet ihr unter folgenden Link

http://www.auto-motor-und-spor…l-vergnuegen-4178546.html

    Kommentare 5

    • alter Schwede na das nenne ich mal Umgangsformen... Wahnsinn! und das alles völlig ohne Moderation... das sieht man was bei raus kommt...

    • habt Ihr euch die Kommentare auf der Seite durchgelesen :applause:

    • gut so und schöner ist er ausserdem...

    • Eh klor ;) hehe

    • na da hat das Altherrenfahrzeug aber recht deutlich abgebissen! :applause: