Wird Audi jemals Teil der Formel 1?

Die schicken schnellen und eleganten Sportwagen von Audi sind auf der ganzen Welt beliebt. Die Geschichte geht dabei bis in das 19. Jahrhundert zurück und das Unternehmen ist seit jeher einer der erfolgreichsten und bekanntesten Autobauer weltweit. Zudem steigt der Umsatz des Unternehmens jedes Jahr. Im Jahr 2017 betrug dieser über 60 Billionen Euro. Audi ist auch Teil der Volkswagen Gruppe, die insgesamt über 230 Billionen Euro in 2017 erwirtschaftete.

Bei so einem erfolgreichen und wachsenden Unternehmen fragt man sich, warum Audi nicht längst auch ein Teil der Formel 1 geworden ist, so wie andere große Autobauer wie Ferrari oder Mercedes.

Wer die Formel 1 verfolgt, der sieht vor allem Autos von Ferrari, Mercedes, Renault und Honda, die mit den besten Fahrern wie Lewis Hamilton (Mercedes), Sebastian Vettel (Ferrari) und Nico Hülkenberg (Renault) an den Start gehen. Neben den Teams der Autobauer gibt es noch das Team Red Bull, das Team Force India, das Team McLaren und andere. Die Volkswagengruppe war bislang nicht am Geschehen beteiligt.

Doch Gerüchten zufolge liebäugelt Volkswagen schon länger mit der Formel 1. Dabei wird der Konzern wohl kaum zwei seiner besten Marken, Audi und Porsche, gleichzeitig ins Rennen schicken. Nicht nur da das Wettrüsten teuer werden kann sondern auch weil beide Marken zum gleichen Konzern gehören und somit zu Konkurrenten werden würden. Zudem fehlt die Erfahrung mit dem Rennsport. Da der Plan in der Formel 1 fußzufassen scheitern könnte, ist es ein Risiko, welches das Unternehmen vermutlich eher nicht eingehen möchte. Zudem ist Stefan Knirsch, der bis 2016 Vorstandsmitglied der Audi AG war, der Meinung, dass Audi sich eher auf die Elektro- und Hybridtechnologie konzentrieren sollte und nicht auf ein Sportevent wie die Formel 1. Die Anfrage nach Elektro und Hybridautos steigt und wie man an der Umsatzsteigerung des Unternehmens sehen kann hat sich die Volkswagen Gruppe auf dem Markt durchgesetzt.

Dennoch stellt sich die Frage ob sich der Umsatz durch die Beteiligung an der Formel 1 nicht nochmals steigern könnte. Es ist bestimmt kein leichtes in der Formel 1 zu starten und wer möchte nicht zum Einstieg ein unvergessliches Debüt hinterlegen. Durch Techniken und Funktionen, welche bei Straßenautos nicht gefunden werden können, kann der Start in die Formel 1 ziemlich teuer werden. Funktionen, wie bessere Bremsen und eine Kohlefaserkarosserie sind nur einige der vielen Besonderheiten, welche ein Rennwagen mit sich bringen muss.

Derzeit hat sich Audi dafür entschieden, der Formel 1 nicht beizutreten. Doch wer weiß, vielleicht entscheiden sie sich eines Tages anders, oder man sieht bald einen anderen Autobauer der Volkswagen AG in der Formel 1. Man kann gespannt sein.

Kommentare 1

  • Da ging bei der Übersetzung von englisch was in die Hose - Billionen *gg*