RALLYE GRUPPE B LEGENDEN 1983-1986 am SALZBURGRING

Peter Freisinger ist in heimischen Motorsportkreisen kein Unbekannter. 2009 setzte er bei der Castrol-Rallye in Judenburg zur Freude der Fans einen Ferrari 360 Modena Rallye ein, 2011 pilotierte er einen Lancia 037 EVO2 Gr.B, das letzte hinterradangetriebene Fahrzeug,das einen Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft (1983)holte. 2012 ließ er ein wahres Monster brüllen: Mit einem Lancia Delta S4 Gr.B bewältigte er die Weiz-Rallye. Deshalb lud er im September 2013 erstmals zu einem einmaligem Event und zwar zum Gruppe B Treffen der Rallye Legenden am Salzburgring. Ziel war es

Spannung auf eine neue Art und Weise zu erfahren. Die Herausforderung eines Rallye-Copiloten um Geschwindigkeit, Wendigkeit, Beschleunigung und alles was den Rallyesport ausmacht wahrzunehmen. Dies in den wahren Legenden der Gruppe B von 1983 - 1986. So versprachen diese Fahrzeuge satten Sound und Fahrspaß auf höchstem Niveau. Dieses Event diente dazu den Mythos Gruppe B zu erleben und den Rallyesport in Österreich beleben und das allgemeine Interesse zu steigern. Das Treffen fand zeitgleich mit einem internationalen Sportwagenfestival auf dem Salzburg-Ring statt.

Mit dabei war selbstverständlich WALTER RÖHRL

Niki Lauda nannte ihn einst "Genie auf Rädern". Seine Wahl zum "Rallye-Fahrer des Millenniums" im Jahr 2000 unterstreicht diese Aussage.Er ist nicht nur Rallyefahrer (zweifacher Rallye-Weltmeister, 4-facher Monte-Carlo-Sieger, insgesamt 14 Rallye-Siege bei WM-Läufen), er war auch erfolgreich in Rundstreckenrennen und hätte auch eine Formel1-Karriere einschlagen können. Er galt als der Perfektionist par excellence unter allen Fahrern. Den ganz großen Durchbruch brachte die phantastische Olympia-Rallye 1972. 1975 kam sein erster Sieg bei einer WM-Rallye, der berühmten Akropolis-Rallye (mit 60 Minuten Vorsprung vor dem Zweiten. 1980 wurde er zum ersten Mal Fahrerweltmeister, 1982 konnte er sich die Krone zum zweiten Mal holen. 1987 fuhr er auf Audi 200 quattro seine letzte Rallye (die Drei-Städte-Rallye) und beendete diese selbstverständlich mit einem Sieg. Einer seiner imponierendsten Siege war 1987 mit dem Sport Quattro S1 beim berühmtesten Bergrennen der Welt, dem Pikes Peak Hill Climb. Seit vielen Jahren steht der beliebte und bescheidene Walter Röhrl „der Lange aus Bayern“ bei Porsche als Testfahrer und Repräsentant unter Vertrag. Am Steuer des folgenden kurzen Videos war die Legende höchstpersönlich:

Weiters ROLAND GUMPERT Er gilt als Erfinder des permanenten Allrad-Systems „Quattro“ und war Leiter für Sport und Sonderentwicklung bei Audi. Vielen ist Roland Gumpert auch als Techniker von Walter Röhrl, Stig Blomqvist und Michéle Mouton bekannt. Unter seiner Führung als Rennleiter gewann Audi 25 Rallyemeisterschaften und 4 Rallye-Weltmeistertitel. Er entwickelte den Supersportwagen „Gumpert Apollo“ und ist mittlerweile der Geschäftsführer der GSM Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH. Diese Motorsport Ikone stand am 13. September für Fachgespräche zur Verfügung.

„Mein Wunsch war immer, ein Auto zu haben, das so viel Anpressdruck hat,
so viele Aerodynamikeffekte, dass man bei hoher Geschwindigkeit
in einem Tunnel an der Decke fahren kann.
Dieses Auto kann das.”
Roland Gumpert über den Sportwagen Apollo

Info zum Salzburg-Ring Der Salzburgring ist eine im Jahr 1969 eröffnete permanente Rennstrecke bei Salzburg in Österreich. Er wurde zur gleichen Zeit wie der Österreich-Ring (jetzt als Red Bull-Ring bekannt) gebaut. Östlich der Festspielstadt Salzburg, unmittelbar zum Seengebiet des Salzkammergutes, liegt - eingebettet zwischen den Ortschaften Koppl, Plainfeld und Hof - der Salzburgring. Auch wegen seiner idyllischen Lage, der verkehrsgeographisch günstigen Verbindung und der hervorragenden Infrastruktur im Umfeld der Rennstrecke, wird der Salzburgring gerne von seinen Gästen im In- und Ausland besucht.

Vielen Dank an unseren User florian_S3 für das Bildmaterial.

Kommentare 2

  • toller bericht + fotos!

  • n paar geile wagen dabei der renault 5er turbo :bang: der quattro is a schwer geil