audi4ever

Vor vier Monaten hat Porsche in Los Angeles das neue 911 Coupé vorgestellt: Die achte Generation des zeitlosen Sportwagens ist so stark, schnell und digital wie nie zuvor. Nun folgt mit dem Cabriolet die offene Variante des Elfers. Mit einem 331 kW (450 PS) starken Bi-Turbomotor für die S-Modelle, der Höchstgeschwindigkeiten von über 300 km/h und eine Beschleunigung auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden ermöglicht. Mit neuem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und dem Porsche Wet Mode für noch sichereres Fahrverhalten auf nasser Straße. Und mit einem Design, das klassische Elemente aus der 911-Historie modern interpretiert.

Das neue 911 Cabriolet führt eine lange Tradition fort: Schon der erste Porsche war ein offenes Fahrzeug. In der Elfer-Modellfamilie debütierte diese Karosserievariante vor mehr als drei Jahrzehnten. Bis heute steht sie sinnbildlich für besonders intensive Fahrerlebnisse. Nur noch zwölf Sekunden vergehen, bis sich das abermals gewichtsoptimierte Soft-Top dank neuem Hydraulikantrieb komplett zusammengefaltet hat. Ebenso schnell schließt es sich bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h wieder. Die überwiegend aus Magnesium gefertigte, von Porsche selbst konstruierte Hightech-Verdeckstruktur verhindert dabei selbst bei hohem Tempo ein Aufblähen des Dachs.

Österreichische Marktzahlen

2018 war für Porsche in Österreich das erfolgreichste in der Geschichte. Es wurden in Summe 1.338 Neuzulassungen registriert. Einen bedeutenden Anteil am Erfolg leistete der Porsche 911 in seinem Auslaufjahr. Mit 412 Neuzulassungen legte der 911 zum Jahr 2017 um 41,6 % zu und übernahm damit auch die Nummer 1 Position im Sport- und Luxuswagensegment vor dem Land Rover Velar und dem Porsche Panamera. In der letzten Modellgeneration des Porsche 911 (991) war jedes zweite Carrera-Modell ein Cabriolet.

Bestandszahlen 911

50 % des Porsche Fahrzeugbestandes in Österreich sind 911. Seit 1964 wurden in Österreich rund 11.100 Porsche 911 an Kunden ausgeliefert. Von der letzten Modellgeneration (991) waren es 1.024. 2018 betrug der Anteil an Carrera/Targa-Modellen 40 % und der GT- und Turbo-Modelle 60 %.


Dr. Helmut Eggert, Geschäftsleiter der Sportwagenmarke Porsche in Österreich: „Die neue 911-Generation setzt in der Klasse der Sportwagen einmal mehr den Maßstab in puncto Fahrdynamik, Performance und unverwechselbarem Design. Das Cabriolet ist das vielbestaunte Highlight auf dem Porsche Messestand in Genf und ergänzt nun rechtzeitig vor der Open-Air-Saison unser neues 911er-Angebot.“

Markterwartung

Porsche Österreich möchte mit dem neuen 911 weiter die Spitzenposition unter den Sportwagenmarken behaupten. Das 911 Cabriolet mit einem erwarteten Anteil von rund 50 % am Carrera-Volumen wird dabei einen wertvollen Beitrag liefern.

Markteinführung

Das 911 Carrera S und 4S Cabriolet ist bereits bestellbar. Die Markteinführung ist für Anfang Mai geplant.

Preise*)

911 Carrera S Cabriolet ab 164.155,– Euro

911 Carrera 4S Cabriolet ab 172.491,– Euro

* Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA, MwSt., inkl. länderspezifischer Ausstattung und Fracht. Stand: 11.3.2019

Optionale Ausstattungshighlights und Preise**)

Abstandsregeltempostat

€ 2.105,28

Hinterachslenkung

€ 2.782,08

LED-Matrix-Hauptscheinwerfer inkl. PDLS Plus

€ 3.591,36

Liftsystem Vorderachse

€ 2.988,00

Nachtsichtassistent

€ 2.885,76

ParkAssistent inkl. Surround View

€ 1.280,16

Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC)

€ 3.975,84

Servolenkung Plus

€ 324,00

Sport Chrono Paket inkl. Mode-Schalter

€ 2.878,56

Sportabgasanlage (Endrohre in Silber)

€ 3.224,16

**Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA und MwSt. Räder/Reifen mit abweichenden CO2-Emissionen können die NoVA und somit den Preis verändern. Stand: 11.3.2019

Der SEAT Ateca verbirgt in seinem Inneren ein hochkomplexes, mehr als 2,2Kilometer langes Netz aus Elektrokabeln. Ähnlich den Nervenbahnen des menschlichen Körpers übermittelt diese Elektronik im Bruchteil einer Sekunde Signale an verschiedene Punkte im Fahrzeug, das anschließend blitzschnell auf die jeweilige aktivierte Funktion reagiert. Und auch sonst gibt es durchaus Parallelen zwischen unserem Nerven- und Kreislaufsystem und dem Innenleben des SEAT Ateca.

Die Elektronik beeinflusst die Fahrzeugform

In Modellen wie dem SEAT Ateca sind mehr als 1.350 Kabel verbaut, welche aneinandergelegt mehr als 2.200 Meter lang sind. Das ist in etwa so lang wie eine Landebahn eines Flughafens. „Die Kabel verzweigen sich in über 30 einzelne Stromkreise, die den Betrieb nahezu aller Fahrzeugfunktionen sicherstellen und die Stromversorgung von einem Punkt zum anderen gewährleisten – wie Blut, das durch den Körper fließt“, veranschaulicht Pedro Manonelles, Ingenieur im SEAT Technical Centre. Hinter der Instrumententafel befindet sich der Knotenpunkt: Hier laufen über 200 Kabel zu mehr als vier Zentimeter dicken Strängen zusammen.

Bis zu 100 Sensoren und Steuerungseinheiten

Das Zusammenspiel dieser Vorrichtungen funktioniert wie beim menschlichen Körper. „So, wie Ihr Gehirn Ihrer Hand ein Signal sendet, damit sie sich bewegt, aktiviert dieses

System Funktionen wie die Stabilitätskontrolle, den Parklenkassistenten, die verschiedenen Fahrmodi, das Sound System oder den Toter-Winkel-Assistenten“, erklärt der Experte.

Arterien aus Kupfer

Insgesamt wiegen die verbauten Kabel von Fahrzeugen wie dem SEAT Ateca etwas über 40Kilogramm. „Wegen seiner elektrischen Leitfähigkeit ist Kupfer das Metall, das am häufigsten verwendet wird. Allerdings ist die Dichte von Kupfer noch höher als die von Eisen. Daher haben wir die Verwendung dieses Schwermetalls optimiert, um die größtmögliche Gewichtsreduzierung zu erreichen“, sagt Manonelles. Die Stärke der einzelnen Kabel spielt hierbei auch eine Rolle – ihr Durchmesser variiert von einem Millimeter bis hin zu mehr als einem Zentimeter.

Drei Jahre Entwicklung

So lange dauert es, bis das Team aus 20 Ingenieuren den Verlauf der Kabel, die Stromverteilung und die Datenübertragung zwischen den Steuerungseinheiten und den Sensoren festgelegt hat. „Von den anfänglichen Entwürfen bis zum Produktionsbeginn arbeiten wir eng mit den Fahrzeugdesignern zusammen. Die Herausforderung besteht darin, weder beim Design noch bei der Funktionalität der Elektrik Kompromisse eingehen zu müssen“, erklärt der Experte.


Ein Netz zum Schutz

Fahrerassistenzsysteme wie der Toter-Winkel-Assistent sind beispielhaft für die Funktionsweise der Fahrzeugelektrik. Betätigt der Fahrer den Blinker, wird im Bruchteil einer Sekunde ein Signal von der Hauptsteuerungseinheit zu den hinteren Radarsensoren gesendet. Befindet sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel, wird dieses erkannt und der Fahrer durch ein optisches Signal im Außenspiegel gewarnt. So ist ein sicherer Spurwechsel möglich.

Seit den 1990er-Jahren sind die Schaltkreise in Fahrzeugen immer komplexer geworden. In einigen SEAT Modellen befinden sich bereits heute über 12.000 individuelle Verdrahtungskombinationen. Und diese Anzahl könnte in den kommenden Jahren durchaus weiter zunehmen.

Der Volkswagen Konzern hat auch im Geschäftsjahr 2018 von seiner breiten Aufstellung und der weiterhin soliden Performance seiner Marken sowie seiner Finanzdienstleistungen profitiert. Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, erklärte: „2018 war ein erfolgreiches Jahr für den Volkswagen Konzern. Wir haben uns ordentlich geschlagen – trotz starken Gegenwinds. Dazu haben unsere Konzernmarken mit intensiver Arbeit an ihrer Performance beigetragen. Jetzt gilt es, diese Anstrengungen noch zu verstärken, das Tempo weiter zu erhöhen und die eingeleitete Transformation entschlossen fortzusetzen.“

Die Marke Volkswagen Pkw hat 2018 hat ihre Produktoffensive fortgesetzt. Ihren Umsatz konnte die Marke um 6,8 Prozent auf 84,6 Mrd. Euro steigern. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen belief sich auf 3,2 (3,3) Mrd. Euro. Positiv wirkten der gestiegene Fahrzeugabsatz und verbesserte Produktkosten. Höhere Verkaufskosten, unter anderem aufgrund der Umweltprämie, Wechselkurseffekte und Vorleistungen für neue Produkte – insbesondere im Rahmen der Umsetzung der Elektrooffensive – belasteten das Ergebnis. Zudem ergaben sich Herausforderungen aus dem Testverfahren WLTP. Die operative Rendite vor Sondereinflüssen betrug 3,8 (4,2) Prozent. Aus der Dieselthematik ergaben sich Sondereinflüsse in Höhe von – 1,9 (– 2,8) Mrd. Euro.

Die Umsatzerlöse der Marke Audi beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 in einem schwierigen Marktumfeld auf 59,2 (59,8) Mrd. Euro. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen betrug 4,7 (5,1) Mrd. Euro. Mixverbesserungen, positive Wechselkurseffekte und Produktkostenoptimierungen konnten den geringeren Fahrzeugabsatz und höhere Verkaufskosten, in denen sich jeweils vor allem die Belastungen aus WLTP widerspiegeln, sowie gestiegene Abschreibungen infolge des hohen Investitionsvolumens nicht ausgleichen. Audi erzielte eine operative Rendite vor Sondereinflüssen von 7,9 (8,5) Prozent. Aus der Dieselthematik ergaben sich Sondereinflüsse in Höhe von – 1,2 (– 0,4) Mrd. Euro. In den Finanzkennzahlen der Marke Audi sind auch die Werte der Marken Lamborghini und Ducati enthalten.

Die Umsatzerlöse der Marke ŠKODA lagen im vergangenen Geschäftsjahr mit 17,3 Mrd. Euro um 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Operative Ergebnis verringerte sich um 14,6 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus negativen Wechselkurseffekten, Belastungen aus WLTP, gestiegenen Personalkosten und höheren Vorleistungen für neue Produkte. Das Absatzwachstum, Produktkostenoptimierungen und eine verbesserte Preispositionierung wirkten hingegen positiv. Bei der operativen Rendite war ein Rückgang von 9,7 Prozent im Vorjahr auf nun 8,0 Prozent zu verzeichnen.

Die Marke SEAT hat ihre positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt: Die Umsatz­erlöse stiegen auf 10,2 Mrd. Euro und übertrafen damit den Rekordwert des Vorjahres um 3,1 Prozent. Das Operative Ergebnis stieg auf 254 (191) Mio. € und erreichte ebenfalls einen neuen Spitzenwert. Belastungen aus Kostensteigerungen und aus Wechselkursen konnten durch positive Volumen- und Mixeffekte mehr als ausgeglichen werden. Die operative Rendite der Marke SEAT verbesserte sich auf 2,5 (1,9) Prozent.

Die Marke Bentley erzielte im vergangenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 1,5 Mrd. Euro und lag damit um 16,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Operative Ergebnis ging auf – 288 (55) Mio. Euro zurück. Belastend wirkten vor allem Verzögerungen beim Anlauf des neuen Continental GT und die Umstrukturierung des Pensionsfonds sowie Wechselkurseffekte. Die operative Rendite belief sich auf – 18,6 (3,0) Prozent.

Porsche hat das Geschäftsjahr 2018 erneut sehr erfolgreich abgeschlossen: Die Umsatzerlöse von Porsche Automobile stiegen um 9,2 Prozent auf 23,7 Mrd. Euro. Das Operative Ergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro. Der Anstieg resultierte insbesondere aus dem gesteigerten Volumen und positiven Mixeffekten, während höhere Forschungs- und Entwicklungskosten, insbesondere für Elektromobilität und Digitalisierung, gegenläufig wirkten. Die operative Rendite lag 2018 bei 17,4 (18,5) Prozent.

Die Umsatzerlöse von Volkswagen Nutzfahrzeuge betrugen im zurückliegenden Geschäftsjahr 11,9 Mrd. Euro und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz positiver Mixeffekte und Materialkostenoptimierungen ging das Operative Ergebnis vor allem aufgrund höherer Vorleistungen für neue Produkte, einer ungünstigen Wechselkursentwicklung und aufgrund der Herausforderungen aus WLTP auf 780 (853) Mio. Euro zurück. Die operative Rendite betrug entsprechend 6,6 (7,2) Prozent.

Die Marke Scania steigerte im Geschäftsjahr 2018 ihre Umsatzerlöse auf 13,4 (12,8) Mrd. Euro. Das Operative Ergebnis verbesserte sich um 4,4 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro, was insbesondere aus dem höheren Volumen, einer günstigen Mix- und Wechselkursentwicklung und einem besseren Finanzdienstleistungsgeschäft resultierte. Kostensteigerungen wirkten hingegen negativ. Die operative Rendite betrug unverändert zum Vorjahr 10,1 Prozent.

Die Umsatzerlöse von MAN Nutzfahrzeuge stiegen im Geschäftsjahr 2018 volumenbedingt um 9,2 Prozent auf 12,1 Mrd. Euro. Aufgrund der Aufwendungen im Zusammenhang mit den Restrukturierungsaktivitäten in Indien ging das Operative Ergebnis auf 332 (362) Mio. Euro zurück. Die operative Rendite betrug 2,7 (3,3) Prozent.

Im Segment Power Engineering verzeichnete MAN einen Anstieg der Umsatzerlöse auf 3,6 (3,3) Mrd. Euro. Das Operative Ergebnis belief sich wie im Vorjahr auf 193 Mio. €; positive Volumeneffekte standen ungünstigen Mixeffekten gegenüber. Die operative Rendite lag bei 5,3 (5,9) Prozent.

Volkswagen Finanzdienstleistungen erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 32,8 Mrd. Euro – ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 2,9 Prozent. Getrieben im Wesentlichen durch das Geschäftswachstum verbesserte sich das Operative Ergebnis um 6,2 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 2,6 Mrd. Euro.

Ausblick

Volkswagen geht davon aus, dass die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im Jahr 2019 unter weiterhin herausfordernden Marktbedingungen den Vorjahreswert leicht übertreffen werden. Herausforderungen ergeben sich insbesondere aus dem konjunkturellen Umfeld, der steigenden Wettbewerbsintensität, volatilen Wechselkursverläufen sowie aus verschärften WLTP-Anforderungen. Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns um bis zu fünf Prozent über dem Vorjahreswert liegen werden. Für das Operative Ergebnis des Konzerns wird im Jahr 2019 mit einer operativen Umsatzrendite zwischen 6,5 und 7,5 Prozent gerechnet.

Der Volkswagen Konzern treibt den grundlegenden Systemwechsel in der individuellen Mobilität weiter voran und richtet sich konsequent auf den Elektro-Antrieb aus. So will der Konzern in den nächsten zehn Jahren fast 70 neue E-Modelle auf den Markt bringen – statt 50 wie bisher geplant. Damit steigt auch die Zahl der in der für die nächste Dekade projektierten E-Fahrzeuge, die auf den E-Plattformen des Konzerns gebaut werden sollen, von 15 Millionen auf nun 22 Millionen Stück. Der Ausbau der E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur bilanziellen CO2-Neutralität. Volkswagen hat ein umfassendes Dekarbonisierungsprogramm aufgesetzt. Der Konzern will bis 2050 vollkommen CO2-neutral werden. Das reicht von der Flotte über die Produktion bis hin zur Verwaltung. Volkswagen bekennt sich damit umfassend zu den Klimazielen von Paris.


Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, sagt: „Volkswagen übernimmt bei den großen Zukunftsthemen Verantwortung – gerade auch beim Klimaschutz. Maßgabe dabei sind die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens.In den kommenden Jahren werden wir Produktion und weitere Wertschöpfungsstufen Schritt für Schritt auf CO2-Neutralität ausrichten. So leisten wir unseren Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung. Individuelle Mobilität soll auch in Zukunft für Millionen von Menschen möglich sein – und zwar sicher, sauber und vernetzt. Um die notwendigen Investitionen für die E-Offensive tätigen zu können, müssen wir unsere Effizienz und unsere Performance in allen Bereichen weiter steigern.“


Auf dem Weg zur vollständigen Dekarbonisierung bis 2050 hat der Volkswagen Konzern in allen Bereichen Meilensteine festgelegt, die in den nächsten Jahren erreicht werden sollen. Die Maßnahmen folgen drei Prinzipien: Erstens, der wirksamen und nachhaltigen Reduktion von CO2. Zweitens, der Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Drittens, dem Ausgleich der nicht vermeidbaren, verbleibenden Emissionen. Um etwa die CO2-Bilanz der Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus zu verbessern, setzt Volkswagen bereits bei den Lieferketten an. Dazu wird zurzeit eine detaillierte Roadmap entworfen. Besonders bei Lieferungen von Stahl und Aluminium gibt es große Potenziale.


Bis 2025 soll der CO2-Fußabdruck der Fahrzeug-Flotte über den gesamten Lebenszyklus hinweg um 30 Prozent gegenüber 2015 reduziert werden. Dementsprechend wird Volkswagen das Fahrzeug-Portfolio elektrifizieren und investiert dafür allein bis 2023 mehr als 30 Milliarden Euro. Der E-Anteil in der Flotte soll bis 2030 auf mindestens 40 Prozent steigen. Bereits in diesem Jahr gehen die ersten E-Autos der neuen Generation in Produktion: Nach dem AUDI e-tron kommt der Porsche Taycan* zu den Kunden. Für beide Fahrzeuge liegen Reservierungen von jeweils 20.000 Einheiten vor. Und mit dem Anlauf des Volkswagen ID. wird das Elektroauto auch für breite Bevölkerungsschichten erreichbar. Ebenfalls in der ersten Welle folgen der ID. CROZZ, der SEAT el-born, der ŠKODA Vision E, der ID. BUZZ und der ID. VIZZION.


Um die Elektro-Offensive abzusichern, wurden mit den Firmen LG Chem, SKI, CATL und Samsung strategische Batteriezellen-Lieferanten ausgewählt. Mit Blick auf den weiter steigenden Bedarf prüft Volkswagen intensiv die Beteiligung an einer eigenen Batteriezellenfertigung in Europa. Auch die Feststoffbatterie bietet perspektivisch große Chancen. Ziel ist die Industrialisierung dieser Technologie gemeinsam mit dem Partner QuantumScape.


Gleichzeitig soll bis 2025 der CO2-Ausstoß aller Werke um 50 Prozent gegenüber 2010 reduziert werden. So wird etwa die Umrüstung des Kraftwerks in Wolfsburg von Kohle auf Gas ab 2023 jährlich 1,5 Millionen Tonnen CO2 Einsparung bringen. Die Fertigung von Audi in Brüssel beispielsweise läuft bereits komplett CO2-neutral. Das Werk Zwickau wird nicht nur Leitwerk für den Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), der hier produzierte ID. soll bilanziell CO2-neutral an den Kunden ausgeliefert werden.


Das Herz der Elektro-Offensive von Volkswagen ist der MEB. Durch Partnerschaften und damit eine möglichst umfangreiche Verbreitung des MEB und die damit verbundenen Skaleneffekte können die Kosten der E-Mobilität deutlich gesenkt werden. Damit wird individuelle Mobilität auch in Zukunft für viele Menschen bezahlbar und nutzbar. Ein erstes Beispiel für eine solche Partnerschaft ist die gerade beim Genfer Automobil-Salon verkündete geplante Zusammenarbeit mit der Aachener e.GO Mobile AG.


Zur weiteren Stärkung der Elektromobilität werden Volkswagen und Partnern aus der Industrie bis 2020 mit IONITY europaweit 400 Schnellladestationen an Fernstraßen errichten. Davon werden rund 100 in Deutschland stehen. Das bedeutet, alle 120 Kilometer gibt es eine Station. Über die neue Tochter Elli (Electric Life) wird Volkswagen zudem verschiedene Wallboxen für das private Laden zu Hause anbieten, dazu – zunächst in Deutschland – passenden Grünstrom.

Zusätzlich werden an allen Standorten insgesamt 3.500 Ladepunkte an Mitarbeiter-Parkplätzen und weitere bei Händlern eingerichtet.

Der österreichische Pkw-Neuwagenmarkt verlor nach den ersten beiden Monaten des Jahres mit 48.897 Neuzulassungen 11,2 % auf den Vorjahreszeitraum. Im Monat Februar wurden 23.640 Neuzulassungen registriert, ein Minus von 10,8 % zum Vorjahr.

Der Grund für die, nach der Umstellung auf den neuen WLTP-Messzyklus seit September rückläufige Marktentwicklung, liegt vor allem an den zum Teil noch eingeschränkten Lieferfähigkeiten einzelner Marken und Modelle, wobei bei den Volkswagen Konzernmarken eine laufende Verbesserung der Verfügbarkeit des Modellangebots zu beobachten ist.

Das unterstreicht auch die Entwicklung der Marken des Volkswagen Konzerns, bei der die Volumenmarken durchgehend Marktanteile zulegen konnten und sich dies im Ranking um die beliebtesten Marken am österreichischen Automarkt widerspiegelt. Die Reihung: Volkswagen vor ŠKODA und SEAT.

In Summe erzielten die Volkswagen Konzernmarken per Ende Februar 39,2 % Marktanteil und legten damit, zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, um einen Prozentpunkt zu.

Audi und Porsche konnten bisher auf Grund der WLTP-Umstellung noch nicht an die Zulassungswerte des Vorjahres anschließen.

Acht Volkswagen Konzernmodelle unter den Top 10

Weiterhin beachtenswert ist die hohe Dichte an Volkswagen Konzernmodellen im Ranking der Besten. Nicht weniger als acht Modelle sichern sich ihre Plätze unter den Top 10. VW Golf vor ŠKODA Octavia und VW Polo bilden das Spitzen-Trio, gefolgt von VW T-Roc, ŠKODA Fabia, VW Tiguan und VW Bus auf den Plätzen 4, 5, 6 und 7. Der SEAT Ibiza liegt auf Platz 10.

Die Volkswagen Konzernmarken im Detail

Die Marke Volkswagen konnte im Monat Februar den Marktanteil um 1,9 Prozentpunkte auf 18,8 % steigern und damit kumuliert auf 18 % erhöhen (+ 0,4 Prozentpunkte). So bleibt Volkswagen auch im neuen Jahr unangefochtener Marktführer und punktet durch ein sehr breites, ausgesprochen attraktives Modellangebot, was schon alleine die fünf Modelle unter den Top 10 unterstreichen.

Der T-Cross (Markteinführung im April 2019) ergänzt seit kurzem als viertes Modell das SUV-Programm der Marke und ist auch eines der Highlights auf dem Volkswagen Messestand in Genf.

Die Marke Audi konnte auch im Februar angebots- und lieferbedingt nicht an die Vorjahreszahlen anschließen. Das ist immer noch der nicht abgeschlossenen Umstellung einzelner Modelle auf den WLTP-Zyklus geschuldet. Hinzu kommt eine Sondersituation, hervorgerufen durch eine ambitionierte Modelloffensive, die im Aus- und Anlauf zu Einschränkungen in der Verfügbarkeit einzelner Antriebsvarianten führt. Die Verkäufe, vor allem der neuen Modelle, laufen in diesem Jahr sehr gut. Besonders erfreulich entwickeln sich dabei die Vorbestellungen für den Audi e-tron, Audis erstes rein elektrisches SUV, die die hochgesteckten Erwartungen deutlich übertreffen.

Die Marke SEAT hält auch in diesem Jahr das hohe Niveau im absoluten Spitzenfeld der Marken (3. Rang). Im Februar erzielte SEAT 6,9 % Marktanteil, kumuliert 8,1 % und ist damit weiter auf Rekordfahrt.

Einen ganz wesentlichen Beitrag leisten die neuen SUV-Modelle der Marke – der Ateca, der Arona und der erst kürzlich vorgestellte Tarraco – die schon fast die Hälfte des Markenvolumens ausmachen.

ŠKODA setzt den Höhenflug auch 2019 fort und steigerte den Marktanteil per Ende Februar auf 9,4 % (+1 Prozentpunkt). Damit festigt die Marke ŠKODA ihren 2. Rang in der Zulassungswertung, den sie bereits seit 2017 innehat. Neben den klassischen Bestsellern der Marke (Octavia und Fabia) ist es auch die neue SUV-Familie (Kodiaq und Karoq), die die Erfolgsentwicklung der Marke prägt.

Hinzu kommen der neue Kompaktwagen Scala (Markteinführung am 26. April 2019) und ein weiteres SUV-Modell, der Kamiq (ab Herbst 2019) – beide Stars auf dem diesjährigen Markenstand in Genf.

Die Sportwagenmarke Porsche kämpft in diesen Monaten noch mit der Umstellung auf den WLTP-Zyklus und ist deshalb bei einzelnen Modellvarianten nicht lieferfähig. Dennoch ist die Nachfrage vor allem nach Plug-in-Hybridmodellen des Cayenne und Panamera ungebrochen, ebenso wie die nach dem neuen Porsche 911 Coupé und 911 Cabriolet, das in Genf seine Weltpremiere feiert.




PKW m. B.

2/2019

1-2/2019

1-2/2018

NZ

MA %

NZ

MA %

NZ

MA %

Gesamtmarkt

23.640

100

48.897

100

55.067

100

1. VW

4.435

18,8

8.819

18,0

9.681

17,6

2. Skoda

2.198

9,3

4.578

9,4

4.652

8,4

3. Seat

1.634

6,9

3.937

8,1

3.676

6,7

4. Opel

1.348

5,7

3.075

6,3

3.664

6,7

5. Ford

1.488

6,3

2.959

6,1

2.987

5,4

6. Renault

1.270

5,4

2.557

5,2

3.090

5,6

7. BMW

1.132

4,8

2.554

5,2

2.404

4,4

8. Hyundai

892

3,8

1.966

4,0

2.011

3,7

9. Mercedes

864

3,7

1.850

3,8

2.260

4,1

10. Audi

883

3,7

1.752

3,6

2.805

5,1

Dieselmarkt

9.230

39,0

19.548

40,0

23.756

43,1

Elektrofahrzeuge

691

2,9

1.198

2,5

846

1,5

CNG-Markt

15

0,0

35

0,0

140

0,2

VW

4.435

18,8

8.819

18,0

9.681

17,6

Audi

883

3,7

1.752

3,6

2.805

5,1

Seat

1.634

6,9

3.937

8,1

3.676

6,7

Skoda

2.198

9,3

4.578

9,4

4.652

8,4

Porsche

22

0,1

72

0,1

226

0,4

VW-Konzern gesamt

9.172

38,8

19.158

39,2

21.040

38,2

Modelle

1. VW Golf

918

3,9

1.928

3,9

2.384

4,3

2. Skoda Octavia

877

3,7

1.615

3,3

1.551

2,8

3. VW Polo

675

2,9

1.423

2,9

1.443

2,6

4. VW T-Roc

824

3,5

1.370

2,8

1.128

2,0

5. Skoda Fabia

496

2,1

1.134

2,3

1.368

2,5

6. VW Tiguan

439

1,9

988

2,0

1.491

2,7

7. VW Bus

434

1,8

967

2,0

437

0,8

8. Fiat 500

507

2,1

899

1,8

1.072

1,9

9. Renault Megane

419

1,8

875

1,8

1.013

1,8

10. Seat Ibiza

325

1,4

844

1,7

711

1,3

  • Autosalon Genf 2019
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  • Autosalon Genf 2019
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    Wie bereits in einem vorherigen Artikel erwähnt, wird die Version 4.0 von audi4ever nun eine eigene Widmung erhalten. Am 1.3. war es endlich soweit und unsere Prinzessin Jasmin Vanessa hat zu Hause das Licht der Welt erblickt.


    Ihr zu Ehren wurde diese Version von a4e erstellt. Geplant war ursprünglich, dass zuerst die Kleine zur Welt kommt und wir unmittelbar danach die neue Seite mit dem neuen Server launchen. Ende Jänner war die neue Seite weitgehend fertig und es gab nur noch geringfügige Anpassungen zu machen. Deshalb haben wir den alten Server per 1.3. gekündigt. Da sie jedoch am 22.2. immer noch nicht geboren war, mussten wir am 25.2. mit der neuen Seite online gehen, sonst hätte der Hut gebrannt. Der Februar hatte 2018 ja nur 28 Tage. Schiefgehen durfte ohnehin nichts, denn ein Zurück wäre nicht mehr möglich gewesen. Da Johannes jedoch mindestens 30 mal einen Probelauf gemacht hat mit dem Datentransfer, waren wir uns relativ sicher, dass es funktionieren würde.

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    Wunschkennzeichen online kaufen und reservieren

    Wer ein neues Auto hat, ob gebraucht oder neu, der braucht ein KFZ-Kennzeichen. Damit man nicht irgendwelche Zahlen und Buchstaben bekommt, kann man sein Wunschkennzeichen kaufen. Vor Ort in der zuständigen Zulassungsstelle dauert es jedoch oft lange, ein Wunschkennzeichen zu beantragen. Schneller und zumeist auch günstiger ist es, wenn man das Wunschkennzeichen online kauft und es dort gleich reservieren lässt. Damit das Bestellen des Wunschkennzeichens reibungslos klappt, muss auf ein paar Dinge geachtet werden:

    Das Wunschkennzeichen reservieren

    Auf Onlineportalen kann schnell und einfach das gewünschte Kennzeichen eingegeben werden. Über einen weiterführenden Link wird man auf die jeweilige Zulassungsstelle geleitet. Dort kann man schnell und einfach das Wunschkennzeichen online reservieren lassen. Wurde das Wunschkennzeichen reserviert, kann man mit der Bestellung des Kennzeichens fortfahren.

    Wunschkennzeichen online kaufen

    Nachdem

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    Wir heißen euch herzlich Willkommen auf unserer neuen audi4ever Seite in der Version 4.0. Wie bereits in unserem Artikel vom Shutdown angekündigt, werden wir euch nun die Neuerungen, Features und Möglichkeiten dieser Version näher erklären und erzählen, wie es eigentlich dazu gekommen ist.


    alle Neuerungen auf unserer Seite


    Natürlich wollt ihr wissen, was nun alles neu ist auf unserer Seite. Im Grunde kann man sagen, dass alles neu ist, d.h. wir haben keine einzige Codezeile von der alten Seite übernommen. Ausschließlich die Inhalte aus allen Datenbanken wurden vom alten System „raus gesaugt“ und in das neue System implementiert. Etwas, das bisher noch niemand geschafft hat, und worauf sich auch noch keine Firma eingelassen hat. Dafür braucht man schon einen richtigen Datenspezialisten, um nicht zu sagen, einen Freak. Diesen haben wir zum Glück in Johannes Hösz gefunden, den wir hiermit auch gleich herzlich Willkommen an Board heißen.

    Das komplette System beruht auf der aktuellsten

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