Die Vienna Autoshow 2019

Auch dieses Jahr bietet die Vienna Autoshow wieder jede Menge schöne Fahrzeuge aller gängigen Automarken. Von 10. bis 13. Jänner 2019 findet die 13. Vienna Autoshow in der Messe Wien statt. Mehr als 400 Neuwagen von 40 Automarken sowie außergewöhnliche Concept- und Showcars sind zu sehen, darunter befinden sich 2 Europa- und mehr als zwei Dutzend Österreichpremieren. Als neue Marken sind CUPRA, Dodge & RAM, Ferrari sowie ZhiDou mit an Bord. Die Vienna Autoshow wartet heuer zudem mit zwei neuen inhaltlichen Highlights auf. In der neuen E-Mobility Area in der Halle C beraten Experten zu passenden Elektro-Auto-Modellen, Anschaffungskosten, Förderung, Reichweite, Ladeinfrastruktur etc. Das Know-how der mehr als 30 Partner, das Wissensduell, die Erforschung des eRacing Modells der Technischen Universität Wien und viele Aktivitäten mehr runden die 1. E-Mobility Area vollends ab. Das zweite Highlight befindet sich im Freigelände zwischen Halle C und D der Messe Wien. Hier zeigen die Profis der ÖAMTC Fahrtechnik das Verhalten von SUVs und Heavy Offroader auf unwegsamen Gelände. Besucher haben die Möglichkeit mitzufahren, das 3 Meter hohe Hindernis zu überqueren und so ein Gespür für das optimale Fahren und Stehenbleiben auf Steigungen und Gefällen zu bekommen.

Bundesminister Hofer betonte bei der Pressekonferenz:

Automobilwirtschaft in Österreich ist Schlüsselindustrie und man müsse Anreize zum Umstieg auf eine CO2-neutrale Mobilität setzen: „Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität und Wohlstand in Österreich. Angesichts der ehrgeizigen Klimaziele, zu der sich die Regierung mit der #mission2030 bekennt, muss es uns gelingen, den richtigen Mix aus umweltfreundlichem öffentlichen Verkehr und motorisiertem Individualverkehr zu finden. Mit der vor wenigen Tagen präsentierten Fortsetzung der Förderung beim Ankauf von E-Fahrzeugen sowie der geplanten Aufhebung des 100km/h-IG-L-Tempolimits für E-Fahrzeuge setzen wir hier Anreize zum Umstieg auf CO2-neutrale Mobilität“, betont Verkehrsminister Norbert Hofer, der sich einmal mehr klar gegen eine Kriminalisierung des Diesel-Motors ausspricht. Österreich habe eine Tradition im Bereich der Automobilwirtschaft: „Mit MAGNA und dem BMW-Motorenwerk haben wir zwei Vorzeigeunternehmen in Österreich, die auch viel Geld in die Erforschung noch umweltfreundlicherer Fahrzeug-Technologien investieren.“ Die Automobilwirtschaft ist eine Schlüsselindustrie in Österreich. Der automotive Sektor erwirtschaftet rund 45 Milliarden Euro an Umsatzerlösen – das entspricht knapp 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. An die 450.000 Österreicherinnen und Österreicher haben einen Job in der Automobilwirtschaft. Oder anders gesagt: Jeder neunte Arbeitsplatz des Landes hängt an der Automobilwirtschaft.“

Autoimporteure: Plädieren für Abschaffung der NoVA

„Auch, wenn die Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, so war 2018 dennoch ein gutes Autojahr. Die praktisch übergangslose Einführung des neuen Abgastests WLTP, der realistischere Verbrauchswerte liefern soll, stellte die Industrie vor extreme Herausforderungen“, so der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure Günther Kerle. Die Mischung aus den neuen Messmethoden, dadurch erfolgte Vorziehkäufe, die daraus resultierende höhere NoVA ab September und ein eingeschränktes Modellangebot habe den Automobilmarkt im letzten Quartal stark unter Druck gesetzt. Zudem hätten die Diskussionen der vergangenen Jahre – Stichwort „Dieseldebatte“ – die Kunden massiv verunsichert und einen empfindlichen Wertverlust bei den Dieselfahrzeugen verursacht. Für 2019 sei es insbesondere wichtig, im Rahmen der anstehenden Steuerreform die NoVA-Problematik, die ebenfalls infolge des neuen Abgastests WLTP entstand, anzugehen. „Wir plädieren für eine gänzliche Abschaffung der NoVA, da sie ein Musterbeispiel für überbordende Bürokratie darstellt und zudem die Anschaffung eines Fahrzeuges im Vergleich zu unseren Nachbarstaaten wesentlich verteuert. Ich hoffe, wir können hier zu einer Lösung finden. Die Abschaffung der NoVA wäre definitiv eine Win-Win-Situation für alle, jetzt gilt es die zuständigen Ministerien auch davon zu überzeugen“, so Kerle abschließend.

Statistik Austria: 341.068 Pkw-Neuzulassungen bedeuten drittstärkstes Jahr

Dr. Peter Laimer, verantwortlich für die Kfz-Zulassungsstatistik bei Statistik Austria, präsentierte die Kfz-Zulassungszahlen für das Jahr 2018. „Im Gegensatz zu 2017 entwickelte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen 2018 rückläufig“, so Peter Laimer. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 341.068 Pkw neu zugelassen, was gegenüber dem Jahr 2017 einem Rückgang von 3,5% entspricht; dennoch ist das Ergebnis nach 2011 (356.145) und 2017 (353.320) das dritthöchste jemals erhobene. „Die Zulassungszahlen benzinbetriebener Pkw liegen erstmals seit 1996 – das Ökoprämienjahr 2009 ausgenommen – wieder deutlich über jenen dieselbetriebener Pkw. Mehr als die Hälfte (54,0%) der neu zugelassenen Pkw entfiel auf Benziner“, erläutert Peter Laimer weiter. Die Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw nahmen um 18,7% auf 16.807 Fahrzeuge zu, wobei sich die Zahl der Benzin-Hybrid-Pkw mit 8.353 um 2,4% erhöhte und jene der ausschließlich elektrisch betriebenen Pkw um 24,4% auf 6.757 Fahrzeuge. Die Neuzulassungen von einspurigen Kfz lagen im Jahr 2018 mit 38.142 Fahrzeugen um 6,4% unter dem Vorjahreswert; 2017 hatte der Rückgang 6,6% betragen. „Fünf Jahre in Folge stiegen die Neuzulassungen von Lkw und erreichten 2018 mit fast 48.000 (+8,7% gegenüber 2017) neuerlich einen Höchstwert“, führt Peter Laimer abschließend aus.

Fahrzeughandel lobt Politik für Diesel-Unterstützung und wirtschaftlich befindet sich der Fahrzeughandel in einer „Sandwich-Position“

KommR Ing. Klaus Edelsbrunner, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels: „Obwohl gegen Jahresende die Neuwagenzulassungen im Jahr 2018 doch etwas geschwächelt haben, kann das Jahr 2018 insgesamt als durchaus positiv bewertet werden. (…) Für das Jahr 2019 erwarte ich mir eine Konsolidierung und glaube, dass die Neuzulassungen bei zirka minus 10 % bzw. maximal 320.000 liegen werden, da die Diskussion hinsichtlich Dieselabgabe bzw. Verbrennungsmotoren insgesamt die Kunden verunsichern, und diese neigen dazu, eher abzuwarten.“ Sein Dank gilt den österreichischen politischen Entscheidungsträgern für deren klare Aussage, dass es keine Fahrverbote für Diesel geben wird. „Im Bereich der E-Fahrzeige ist ein Ausbau der Infrastruktur unbedingt erforderlich. Am sinnvollsten wäre es daher, statt mit Verboten/Einschränkungen zu drohen, Anreize für die Kunden zu setzen, damit diese auf sparsamere, moderne Fahrzeuge umsteigen.“ Zum Schluss kommt KommR Edelsbrunner noch auf die wirtschaftliche Situation der Kfz-Betriebe zu sprechen. Der Fahrzeughandel befinde sich in einer Art „Sandwich-Position“. „Auf der einen Seite werden die Ansprüche unserer Kunden berechtigterweise immer höher. Wir versuchen, auch faire Preise und Beratung zu bieten. Auf der anderen Seite gibt es den Druck der Hersteller auf Standards, Ausstattung, Ausbildung etc. Dazu sind erhebliche Investitionen erforderlich, die sich betriebswirtschaftlich oft kaum rechtfertigen lassen. Ein Betrieb kann nur dann zukunftsfit gemacht werden, wenn er auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht“. Leider sei die Branche vom Facharbeitermangel ebenso immer stärker betroffen und viele Mitarbeiter müssten daher betriebsintern ausgebildet werden, was zusätzliche Kosten verursache, so Klaus Edelsbrunner.

Selbstverständlich waren wir auch dieses Jahr wieder in Wien vertreten und haben einiges an Fotomaterial für euch gesammelt. Da aktuell die veraltete Software unserer Galerie nicht funktioniert, können wir euch nicht alle 500 Fotos zeigen. Aber sobald die neue Software steht, werden wir euch die Fotos alle nachreichen. Nichtsdestotrotz zeigen wir euch selbstverständlich die Highlights zusammengefasst.

Österreichs größte Autoshow vom 10. bis 13. Jänner 2019 in der Messe Wien wartet gleich mit zwei neuen Highlights auf. Besucher haben die Möglichkeit, sich einerseits zu allen Fragen der E-Mobilität beraten zu lassen und andererseits die Geländetauglichkeit der neuen SUVs vor Ort selbst zu testen.

In der neuen E-Mobility Area beraten Experten zu passenden E-Auto-Modellen, Anschaffungskosten, Förderung, Reichweite, Ladeinfrastruktur etc. Das Know-how der mehr als 30 Partner, das Wissensduell, die Erforschung des eRacing Modells der Technischen Universität Wien und viele Aktivitäten mehr runden die 1. E-Mobility Area vollends ab.

Hoch hinaus bei der SUV Experience

Ein weiterer thematischer Neuzugang der Vienna Autoshow befindet sich im Freigelände zwischen Halle C und D der Messe Wien. Hier zeigen die Profis der ÖAMTC Fahrtechnik das Verhalten von SUVs und Heavy Offroader auf unwegsamen Gelände. Besucher haben die Möglichkeit mitzufahren, das 3 Meter hohe Hindernis zu überqueren und so ein Gespür für das optimale Fahren und Stehenbleiben auf Steigungen und Gefällen zu bekommen.

Unsere persönlichen Highlights auf der Messe waren der Audi Q8, der Audi e-tron, der BMW "The 8", bei Mercedes der "One", der Lamborghini Urus und bei VW der "Grand California 600" sowie der "California 30 Jahre". Sowohl der neue 3er BMW als auch die neue A-Klasse konnten nicht überzeugen. Obwohl beide im Vergleich zu ihren Vorgänger wieder an Boden gut gemacht haben. Wirklich katastrophal ist hingegen der neue Honda Civic und eine chinesische Peinlichkeit mit dem Namen "ZhiDou". Dagegen ist jedes Moped-Auto und jeder Smart ein absoluter Traum.

Die Öffnungszeiten sind Donnerstag 10.01. bis Sonntag 13.01.2019 09:00 bis 18:00 Uhr und die Ticket Preise:

After-work Ticket Do oder Fr ab 15.00 9,00

Online-Tagesticket € 12,00

Priority Ticket Do – So: Priority-Entrance und Priority-Garderobe € 20,00

Family Ticket 1 (2 Erwachsene + 2 Kinder 11 - 18 Jahre) € 38,00

Family Ticket 2 (2 Erwachsene + 1 Kind 11 - 18 Jahre) € 29,00

Family Ticket 3 (1 Erwachsener + 2 Kinder 11 - 18 Jahre) € 27,00

Family Ticket 4 (1 Erwachsener + 1 Kind 11 - 18 Jahre) € 19,00

Ein Messebesuch lohnt sich für jeden Liebhaber der Mobilität, gleich welche Antriebsart bevorzugt wird.