VW auf der Los Angeles Auto Show 2017
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03.12.2017 von Presse
VW auf der Los Angeles Auto Show 2017
  • Strategische Neuausrichtung der Marke auf Elektromobilität wird konsequent vorangetrieben
  • Erstes Modell der I.D.-Familie für den US-Markt wird ein SUV
  • Neue Elektronik-Architektur ist die Grundlage für digitale  Dienste im Auto

Im Rahmen der Los Angeles Autos Show gibt die Marke Volkswagen dem amerikanischen Publikum einen Ausblick auf seine Elektromobilitäts-Offensive. Auf der Messe in Kalifornien zeigt Volkswagen gleich drei Showcars – den kompakten I.D., den großräumigen I.D. BUZZ und das elegante SUV I.D.CROZZ. Sie sind Referenz einer völlig neuen Fahrzeug-Architektur, die konsequent auf e-Antrieb ausgerichtet ist. Bis 2025 will die Marke Volkswagen eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen und strebt damit die Marktführerschaft in der E-Mobilität an. Das erste Modell aus der vollelektrischen I.D. Familie für Europa wird ein Kompaktmodell, das erste in den USA wird dagegen ein SUV sein.

„Das Auto steht für Freiheit und Individualität", sagt Jürgen Stackmann, Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales der Marke Volkswagen. „Die Fehler der Vergangenheit haben bei Volkswagen viele Dinge beschleunigt, aus der Krise ergibt sich eine konkrete Chance. Wir glauben an die e-Mobilität und an eine großartige Zukunft des Automobils. Es ist heute mit fast 80 Prozent der zurückgelegten Personenkilometer in den USA das wichtigste Transport­mittel."

Mit den I.D.-Modellen wird die Marke Volkswagen den Herausforderungen der Zukunft begegnen. Sie basieren auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten MEB, der konzernweit genutzt werden wird. Die neuen e-Fahrzeuge bieten eine emissionsfreie Langstrecken-Mobilität, Schnelllade­fähigkeit und große flexible Innenräume. „Das Besondere an unserer Architektur sind die neuen Proportionen mit langen Radständen und kurzen Überhängen", erklärt Christian Senger, Leiter der Baureihe e-Mobility bei Volkswagen, und ergänzt: „Damit schaffen wir ein völlig neues Raumangebot mit großer Variabilität für Insassen und Gepäck."

Den inneren Größenzuwachs macht Senger am Beispiel des Kompaktautos I.D. deutlich: „Er hat die Außenmaße eines Golf, bietet aber innen so viel Raum wie ein Passat." Möglich werde dies durch einen platzsparenden achsparallelen E-Antrieb und die im Fahrzeugboden untergebrachte Hochvoltbatterie. Dies gilt auch für alle weiteren Karosserieformen: „Der MEB ermöglicht die Entwicklung unterschiedlichster Fahrzeugtypen von der Kompaktklasse bis hin zum siebensitzigen SUV."

In Los Angeles gibt Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann neben den drei bereits vorgestellten Modellen (Kompaktfahrzeug, SUV und MPV) auch einen Ausblick darauf, dass die I.D.-Familie weitere Mitglieder haben wird, darunter eine Limousine. Allen Modellen gemein ist nicht nur der elektrische Antrieb, sondern auch eine neue Form der Vernetzung. Das Bordnetz wird anstelle einer Vielzahl von Steuergeräten leistungsstarke Zentralrechner mit zentral laufender Software beinhalten, die jederzeit update- und upgradefähig sind. Diese neue Architektur ist die Basis für neue digitale Dienstleistungen im Auto, die den Alltag bereichern.

„Die technologischen Innovationen, mit denen wir uns derzeit beschäftigen, werden das Potential des Automobils weiter steigern", so Stackmann. „Neben einem hochattraktiven Design und zahlreichen Möglichkeiten, auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden einzugehen, werden wir alles daran setzen, um dem wachsenden Anspruch der Menschen an nachhaltige Mobilität nachzukommen."

Das beginnt schon bei der richtigen Kundenansprache. In einem gemeinsamen Projekt mit dem US-Softwarekonzern Adobe werden Interessenten in sozialen Netzwerken angesprochen, die ihren Profilen entsprechend individuell aufbereitete Informationen zur I.D.-Generation in einem neuen Internet-Portal von Volkswagen finden.

Schon vor einem Besuch beim Volkswagen Partner kann der Kunde die neuen e-Fahrzeuge auch an ungewöhnlichen Orten virtuell erleben. Stackmann ergänzt: „Hierzu sind wir eine Kooperation mit Microsoft eingegangen: „Augmented Reality" erlaubt es uns, beispielsweise in Cafes und Einkaufszentren mithilfe von HoloLens-Brillen, das neue Auto im Raum oder auf einem Platz stehend virtuell darzustellen."

Eine weitere Zusammenarbeit von Volkswagen mit einem IT-Konzern betrifft ein Infotainment-Angebot, das mit IBM realisiert wird, genannt „Predictive We Services". Grundlage dafür ist der digitale Assistent „Watson", der während der Fahrt mögliche Zwischenziele für den Einkauf oder das Abendessen im Internet recherchiert, vorschlägt und auf Sprachkommando auch reserviert.

„Die Stärke von Volkswagen liegt seit mehr als 70 Jahren darin, unabhängig vom Antrieb, Technologien und vor allem Mobilität für die Menschen erreichbar zu machen. So wird es auch in Zukunft sein. Wir machen e-Mobilität mit hohem Qualitätsstandard für jedermann zugänglich", fasst Jürgen Stackmann die Ziele von Volkswagen zusammen.

 

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