Die Top 3 der legendärsten Audi-Modelle aller Zeiten
von a4e
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15.03.2017 von a4e
Die Top 3 der legendärsten Audi-Modelle aller Zeiten

Die Audi AG kann heute auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1910, nachdem der Gründer August Horch seine Firma (die Horchwerke) nach Streitigkeiten mit dem Vorstand verließ. Mehrmals wechselte Audi (abgeleitet vom lateinischen Imperativ audi = höre oder horch!) in seiner Unternehmensgeschichte den Stammsitz. 1928 wurde der Automobilhersteller von den Zschopauer Motorenwerken übernommen und wurde somit zur einer Tochtergesellschaft der Marke DKW. Nach der Finanzkrise Ende der 1920er Jahre fusionierte das Chemnitzer Werk mit den Marken Horch und Wanderer. Nun wurden vier verschiedene Automobilmarken unter einem Dach angeboten. Alle vier Unternehmen blieben aber dennoch weitgehend eigenständig. Aus dieser Zeit stammt auch das bekannte Logo der vier Ringe. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte in Ingolstadt die Neugründung. 1969 fusionierte die Auto Union mit den in finanzielle Schieflage geratenen NSU Motorenwerken in Neckarsulm zur Audi NSU Auto Union. Mit dem Erlöschen der Marke NSU im Namen, wechselte die nun entstandene Audi AG ihren Stammsitz von Neckarsulm wiederum nach Ingolstadt. Der erste Pkw, der nach dem Krieg wieder als Audi angeboten wurde, war der 1965 erschienene F103.

Das Audi 100 Coupé S (Baujahr 1969 bis 1976)

Das Audi 100 Coupé S wurde im September 1969 der Öffentlichkeit präsentiert. Die eigentliche Fertigung begann im Jahr 1970. Die ursprüngliche Basis dieses formschönen Coupés lieferte der zur gleichen Zeit produzierte Audi 100. Der 115 PS starke Vierzylindermotor (mit zwei Fallstrom-Registervergaser von Solex) beschleunigte das 1.100 Kilogramm schwere Fahrzeug auf beachtliche 185 km/h. Auf Grund der Überarbeitung der Modellpalette erhielt das Coupé später den leiseren und laufruhigen 1,9-Liter-Motor des Audi GL. Die reduzierte Verdichtung dieses Vierzylindermotors hatte aber auch den Nachteil, dass die ehemalige PS-Leistung (115 PS bei 5.500 U/min) auf 112 PS bei 5.800 U/min (mit einem Solex-Vergaser und Startautomatik) sank. Die damalige Preispolitik von Audi verhinderte allerdings, dass dieses an für sich solide Auto ein großer Verkaufserfolg wurde. Es war schlicht weg zu teuer. Heute ist der Audi 100 Coupé S allerdings ein gesuchter Klassiker.

Der Audi Quattro (Baujahr 1980 bis 1991)

Der Ur-Quattro erschien im Frühjahr 1980. Es war das erste Straßenfahrzeug mit permanenten Allradantrieb. Mit diesem Fahrzeug startete Audi den Versuch, das angestaubte Image, nämlich der Spießigkeit auf Rädern, welches die Marke in den 1970er Jahren umgab, entgegenzuwirken. 1977 startete Audi die ersten Versuche mit einem umgebauten allradgetriebenen Audi 80. Im Jahr 1980 erfolgte dann die öffentliche Präsentation auf dem Genfer Auto-Salon. Äußerlich ähnelte der Audi Quattro dem zeitgleichen Audi Coupé. Lediglich die verbreiterten Kotflügel, die voluminösen Stoßfänger und Schweller sowie der größere Heckspoiler setzten die markanten Unterschiede. Alle Quattros besaßen anfänglich einen Fünfzylinder-2,1-Liter-Reihenmotor mit Abgasturbolader. Antriebstechnisch wurde der Ur-Quattro mit einem permanenten Vierradantrieb und einer mittleren und hinteren Differenzialsperre ausgestattet. Bis 1981 konnten die Sperren manuell und unabhängig voneinander geschaltet werden. Ab 1982 wurden die durch Seilzüge betätigten Sperren durch eine manuell elektropneumatische ersetzt. Im Laufe der Jahre wurde der Quattro sowohl im Innern als auch äußerlich laufend überarbeitet. 1989 erschien der neue 2,2-Liter-Motor mit jeweils vier Ventilen pro Zylinder. Dieser leistete 220 PS und beschleunigte den Wagen in 6,3 Sekunden von Null auf Einhundert. Die maximale Höchstgeschwindigkeit lag bei 230 km/h. Das Produktionsaus dieses Erfolgsmodells erfolgte im Mai 1991. Doch bis heute hält der quattro die Spur und sein Siegeszug ist ungebrochen. Auch die anderen Autohersteller setzen bis heute verstärkt auf den Allrad, worüber man sich im Netz bis ins Detail informieren kann.

Der Audi TT (erste Generation (8N), Baujahr 1998 bis 2006)

Die Entwicklungsgeschichte dieses Modells begann im September 1994 im kalifornischen Simi Valley. Bereits ein Jahr später wurde die erste Studie auf der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert. Im selben Jahr erfolgte in Tokio die Vorstellung der Studie des Roastermodells TTS. Angesichts der positiven Resonanz beim Publikum und in der Fachpresse, entschloss sich Audi die Studie ohne große Änderungen zu verwirklichen. Nach weiteren drei Jahren der Entwicklung kam 1998 das TT Coupé in den Handel. Der 1,8-Liter-Turbomotor konnte wahlweise in der 180 PS oder 224 PS Version bestellt werden. Im darauffolgenden Herbst erschien schließlich auch der Roaster TTS. Allerdings überforderte das Fahrwerk der ersten Generation des TT die meisten Durchschnittsfahrer, insbesondere bei schnellen Kurvenfahrten. Es kam sogar zu einigen tödlichen Unfällen. Für die erforderlichen Abhilfen sorgten ein stabilisierender Heckspoiler und eine weitere Optimierung des Fahrwerks. Die neuen Fahrzeuge wurden zusätzlich mit einer nachgerüsteten Stabilitätskontrolle (ESP) ausgeliefert. 2003 war der TT auch mit dem frisch entwickelten 3,2-Liter-VR6-Motor lieferbar. Dieser leistete 250 PS. Ab September 2005 ersetzte Audi die kleinsten Motorvarianten durch PS-stärkere. Die Leistungen stiegen von 150 auf 163 PS sowie von ehemals 180 auf 190 PS. Des Weiteren erhöhten sich die Drehmomente von 210 auf 225 Nm beziehungsweise von 235 auf 240 Nm. Als Sonderedition erschien 2006 der TT Quattro Sport auf dem Markt. Der 1,8-Liter-Turbomotor leistete mit dem höhreren Ladedruck 240 PS und war somit der leistungsstärkste TT jener Tage. Im Jahr 2006 erschien die zweite Generation 8J.

Die Suche nach den Audi-Legenden

Die Beliebtheit von Old- und Youngtimern hat in den letzten Jahren einen wahren Boom ausgelöst, der bis heute anhält. Wirklich gut erhaltende und unverbastelte Exemplare sind selten und wenn, dann recht teuer. Um aber die Angebote miteinander vergleichen zu können, ist auch der nötige Überblick darüber erforderlich. Recht einfach und schnörkellos ist dies beispielsweise bei mobile.de möglich. Hier lassen sich unter dem Herstellerfabrikat Audi alle erforderlichen Optionen wie Baujahr, Preis, Kilometerleistung und Modellreihe etc. einstellen. Sogleich erfolgt eine Auflistung aller Angebote.

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