Formel E?
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manutdsupporter Offline

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Formel E?
am: 05.06.2013 07:57
Habe heute mit Schrecken, folgendes gelesen... :headnut:
Was haltet ihr davon?  :gruebel:

Formel E

Auftakt für E-Renner


Premiere für die Formel E: Ab Mai 2014 starten zehn Rennen mit Elektro-Sportwagen in Großstädten. Jetzt gibt es einen Vorgeschmack vom E-Boliden Spark-Renault.




Das fehlende Brummen des Motors beim Elektroauto habe ich noch nie vermisst. Außer auf der Rennstrecke. Da müssen Motoren kreischen. Die ersten Demo-Runden von batterieelektrisch angetriebenen Formel-Autos, die ich erlebte, klangen für mich – nun ja – gewöhnungsbedürftig. Doch ab Mai 2014 kann sich der Motorsportfan damit anfreunden. Dann startet der Motorsport-Weltverband FIA die Formel E. Zehn Rennen, E-Prix genannt, soll es in der Premierensaison geben. Veranstaltet an einem späten Samstagnachmittag auf öffentlichen Straßen in den Zentren großer Metropolen: Rio de Janeiro, Rom, Miami, Peking, Los Angeles, Buenos Aires, London, Putrajaya (Malaysia) und seit neuestem Bangkok stehen schon fest. Berlin, lange ebenfalls im Gespräch, sagte aufgrund von Sicherheitsbedenken ab – doch das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen.




Von null auf 100 in knapp drei Sekunden, 220 km/h Spitze: Die Formel-E-Boliden werden langsamer sein als ihre Verbrennungs-Kollegen.

In der Formel E starten werden zehn Teams mit 20 Fahrern und 40 Elektro-Rennern. Diese heißen Spark-Renault SRT 01E, haben ein Einheitschassis und werden von der britischen Firma "Spark Racing Technology" mit Unterstützung von Renault gebaut. Ein Schwesterunternehmen von McLaren liefert den Motor. Dieser soll in der Qualifikation 270 PS, im Rennen aus Reichweitengründen nur 180 PS liefern. Der Spark-Renault soll aus dem Stand nach 2,8 Sekunden 100 km/h schnell surren, maximal 220 Sachen fahren und mit etwa 80 Dezibel etwas lauter als ein durchschnittlicher Pkw (70) sein. Die Energie kommt aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 30 kWh. Reifenpartner der Formel E ist Michelin.

Die Strecken in den zehn Metropolen werden jeweils zweieinhalb bis drei Kilometer lang sein. Laut FIA-Reglement sieht der Ablauf eines Rennntages so aus: am Vormittag eine Trainingssession, gefolgt von der Qualifikation (je eine Quali-Runde für jeden Fahrer mit beiden Autos); zwei Stunden Pause zum Batterieaufladen; am Abend dann das eigentliche Rennen mit drei Stints und zwei Boxenstopps mit Autowechsel. Auch das Rahmenprogramm soll öko werden: mit Hybrid-Sportwagen und Elektro-Kartrennen. Und: Der Besuch der Rennen ist für Zuschauer vermutlich kostenlos.
 
 
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Antwort #1 am: 31.07.2017 17:24
Mal diesen Thread hier etwas aus der Versenkung holen. Die aktuelle Saison ist gerade vorbei, aber für die Saison 2018 und 2019 haben sich mit Audi, Porsche und Mercedes ja nun die nächsten Hochkaräter für diesen Rennsport eine Lizenz geholt, Mercedes verlässt dafür sogar die DTM.
Wäre das für euch ein Anreiz mehr, die Formel E zu schauen?

Ich habe jetzt in ein paar Rennen reingesehen. Die Rennen da sind schon recht spannend, da echt oft überholt wird, obwohl alle Fahrer dieselben Fahrzeuge fahren. Dennoch finde ich die Fahrgeräusche echt grauenhaft und bei den Fahrzeugen selber den Doppeldecker-Frontspoiler unschön.
Zudem wirkt die Serie etwas wie eine "Resterampe" für gescheiterte Formel1-Fahrer wie Buemi, Heidfeld, Piquet jr., usw...

Ich denke mal ich werde mich zum Start der neuen Saison dort mal mehr mit beschäftigen.

Gruß aus Hamburg
 
 
Wenn du dich mal wieder vollkommen nutzlos fühlst:
Bedenke, dass irgendwo jemand bei Mercedes Blinker in die Fahrzeuge einbaut...

WINMAN Offline

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Antwort #2 am: 06.08.2017 11:10
und Porsche steigt wegen dieser doofen Serie 2019 sogar aus der WEC aus,  :headnut: :headnut: dann braucht man sich Rennen wie die 24h von LeMans endgültig nicht mehr ansehen. Auch die DTM kann zusperren wenn Mercedes auch noch aussteigt. Ich weiß nicht warum die Hersteller nun alle gleich dämlich sind... mir gibt die Formel E bis dato keinen Kick. Liegt aber vielleicht eben auch an den ausgemisteten Formel 1 Fahrern. Bei den meisten war ich froh diese in der F1 nicht mehr sehen zu müssen, also werde ich sie mir jetzt nicht freiwillig in der FE wieder ansehen.
 
 
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manutdsupporter Offline

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Antwort #3 am: 07.08.2017 09:07
Die Entscheidung pro Formel E ist nur eine wirtschaftliche, da hier die Kosten im Vergleich zu DTM und Le-Mans nur einen Bruchteil ausmacht.
Alle anderen Gründe sind fadenscheinige Ausreden, hat Audi auch nur wegen den Kosten gemacht...

Auslöser sind wohl die zu erwartenden Diesel Abgas Strafen... :doc:
 
 
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WINMAN Offline

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Antwort #4 am: 13.08.2017 11:41
nur auf die Kosten zu schauen ist an dieser Stelle leider falsch, wie an manch anderen Stellen auch im wirtschaftlichen Leben. Man kann sich auch selbst kaputt sparen. Das Prestige und die Werbewirkung sind durch Rennserien wie WEC und DTM 1000mal größer als durch die rollenden Steckdosen.
 
 
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